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NVIDIA Vera Rubin Event
Vera Rubin Premiere
Wie wir die nächste NVIDIA-Generation in Glinde vorgestellt haben: mit NVIDIA-Experten vor Ort, Live-Hardware im Test-Centre und der feierlichen Eröffnung unseres neuen Firmengebäudes.
Der vollständige Recap-Film: NVIDIA-Vorträge, Test-Centre-Tour, Gespräche im neuen DELTA-Haus.
Themen des Tages
Vier fachliche Vorträge, eine Test-Centre-Führung, viele Gespräche. Was wir gemeinsam mit NVIDIA gezeigt haben. Und worauf die Fragen der Gäste am stärksten zielten.
Roadmap von Hopper bis Vera Rubin
Der Bogen von H100 über Blackwell zu Vera Rubin: Hopper als Inferenz-Workhorse, Blackwell als erstes vollständig fließwassergekühltes NVL72-Rack, Vera Rubin als komplette Plattform-Neuentwicklung aus sieben codesignten Chips.
Im Zentrum: warum NVFP4-Inferenz die nächste Effizienz-Stufe markiert, wie sich die Auslieferungs-Sequenz in Europa darstellt und warum Vera Rubin eine eigene Workload-Klasse bedient und Blackwell daneben bestehen bleibt.
Im Q&A dominierten Fragen zu Liefer-Reihenfolge in EMEA und zur Koexistenz mit bestehenden Hopper- und Blackwell-Clustern.
Vom Notebook zur Enterprise-Workload
NIM als deployment-fertige Inferenz-Microservices, NeMo für Custom-Modelle und Fine-Tuning, NVAIE-Lizenz für Enterprise-Support und Security-Patches: der NVIDIA-Software-Stack ist heute eng verzahnter als noch vor zwei Jahren.
Praktisch ging es darum, wie aus einem Forschungs-Prototyp eine wartbare Produktions-Pipeline wird: Versionierung, Modell-Governance, Air-gap-Deployments und die Frage, was sich mit dem EU AI Act in der Dokumentations-Pflicht ändert.
Häufige Fragen aus dem Publikum: NVAIE-Subscription-Modelle, On-Prem versus DGX Cloud und wie sich Run:ai (seit der Akquisition 2024) in den Stack einfügt.
Bau einer AI-Fabrik im Kontext Vera Rubin
AI-Factory-Planung beginnt 2026 bei Stromanschluss, Wasserzulauf, Bodenstatik und Rack-Stellfläche. Der Server-Konfigurator kommt danach. Was für Blackwell-NVL72 noch optional war, ist mit Vera Rubin obligatorisch: durchgehend flüssigkeitsgekühlte Compute-Tray-Architektur, 45 °C Warmwasser-Inlet.
Aus der Praxis: Was an Lead-Times realistisch ist (von Site-Survey bis erstem Production-Workload), wie sich Bauphasen mit der Auslieferung verzahnen und an welchen Stellen die EAR-Exportkontrolle für EU-Standorte Zeitfenster öffnet oder schließt.
Bezugspunkt war Arion, der erste europäische GB200-NVL72-SuperPOD. Und die Lehren aus seiner Integration für alles, was jetzt mit Vera Rubin folgt.
Betrieb & Management mit Run:ai
Eine NVL72-Plattform mit 72 GPUs ist eine Multi-Tenant-Umgebung. Wer sie wie einen einzelnen Server verwaltet, betreibt einen Bruchteil ihrer Fähigkeit. Run:ai zieht eine Orchestrierungs-Schicht ein, die Quotas, Fair-Share-Scheduling und GPU-Slicing nativ versteht.
Konkret demonstriert: wie sich Forschungs- und Produktions-Workloads sauber trennen, wie GPU-Fraktionen an mehrere Teams gleichzeitig vergeben werden und was passiert, wenn ein Priority-Job einen niedrig-priorisierten Trainings-Run preempt-en muss.
Aus dem Q&A: Lizenz-Modell pro GPU oder pro Cluster, On-Prem-Console versus SaaS-Dashboard, Integration in bestehende Kubernetes-Cluster ohne kompletten Neuaufsatz.
Was hängengeblieben ist
Vier Beobachtungen, die wir aus den Vorträgen, den Fragen der Gäste und den Pausen-Gesprächen mitgenommen haben. Subjektiv gefiltert, ohne Marketing-Polish.
Vera Rubin ist eine neue Plattform
Sieben codesignte Chips, eigene CPU-Linie, eigener Fabric, eigener DLC-Stack: Migrationsplanung setzt bei Standort und Stromprofil an, lange vor dem Server-Konfigurator. Wer 2026 plant, plant 2027 schon den Aufbau.
Der Sprung von Hardware zu Workload führt über NVAIE und Run:ai.
Eine GPU-Plattform ist erst dann Enterprise-tauglich, wenn Versionierung, Modell-Governance und Multi-Tenant-Orchestrierung gelöst sind. Der NVIDIA-Software-Stack hat in diesem Bereich seit der Run:ai-Akquisition deutlich aufgeholt. Die Lizenz-Modelle werden für mittelständische Forschungs-Setups erstmals kalkulierbar.
Die EU-Auslieferung braucht Vorlauf.
EAR-Exportkontrolle, NVIDIA-Allokationen für EMEA und die Bauphasen auf Standort-Seite verzahnen sich enger als bei Blackwell. Wer realistisch zum Jahresende 2026 ein Vera-Rubin-Rack stehen haben will, beginnt die Site-Vorbereitung jetzt.
Confidential Computing 3. Gen. deckt das ganze Rack ab.
Die rack-skalige Trusted-Execution-Environment-Spanne über 36 Vera-CPUs und 72 Rubin-GPUs ändert den Use-Case-Raum spürbar, gerade für regulierte Branchen, die bisher zwischen On-Prem-Souveränität und Hardware-Attestierung wählen mussten.
Eindrücke vom Tag
Test-Centre, Vortragsraum, Gebäude-Ausklang: ein Querschnitt aus dem 21. Mai 2026 in Glinde.
Danke.
Dass dieser Tag funktioniert hat, lag an drei Gruppen. Wir nennen sie der Reihe nach.
Für die Vorträge und das Q&A
Drei Vorträge, viele Stunden Diskussion, klare Antworten ohne Marketing-Filter. Wir wissen, wie voll die Wochen rund um eine Plattform-Premiere bei NVIDIA sind. Umso mehr danken wir für die Zeit, die Präzision und die Bereitschaft, auch die unbequemen Fragen zu beantworten.
Forschung, Industrie, öffentliche Hand
Für die Anreise nach Glinde, das Mitdenken in jeder Session und die Gespräche in den Pausen. Die Fragen, die Sie gestellt haben, haben den Tag geformt. Wir nehmen viel davon in unsere Beratung mit. Und in das, was wir intern an Vera-Rubin-Material gerade weiterentwickeln.
Test-Centre, Sales, Empfang, Produktion
Für die Logistik, die niemand merkt, wenn sie funktioniert: Aufbau, Catering-Koordination, Hardware-Demos, Aufräumdienst. Und für die Wochen davor, in denen ein solcher Tag tatsächlich entsteht. Das Programm ist nur das Sichtbare.
Holen Sie den 21. Mai nach
Sie waren nicht in Glinde? Drei Wege, an den Event-Tag anzuknüpfen: die Hardware im Test-Centre live sehen, Ihr Vera-Rubin-Projekt mit uns durchsprechen oder den Hintergrund im Dossier nachlesen.
Test-Centre besuchen
Im DELTA Test-Centre in Glinde läuft ein NVIDIA DGX B300 unter Last, die NVIDIA DGX Station GB300 folgt. Vereinbaren Sie einen Termin und sehen Sie die Plattform-Generation im Betrieb, über die wir am 21. Mai gesprochen haben.
Termin anfragen →Projekt durchsprechen
Standort, Stromprofil, Lieferzeit, Beschaffungsweg: die Fragen, die am Event-Tag im Raum standen, klären wir für Ihr Setup konkret. Mit dem Team, das Europas erste GB200-NVL72-Installationen begleitet hat.
Beratung anfragen →Dossier lesen
Der Vera-Rubin-Hintergrundbericht fasst Architektur, Roadmap, Bezugsoptionen und Beschaffungs-Hinweise auf rund zwölf Seiten zusammen. Erstellt für Beschaffungsteams, die jetzt planen.
Dossier laden →Vera Rubin Dossier von DELTA
Die ausführliche technische und kommerzielle Aufbereitung der Vera-Rubin-Plattform: Architektur, Roadmap, Bezugsoptionen, Beschaffungs-Hinweise und Workload-Empfehlungen. Erstellt für Beschaffungsteams in Forschungseinrichtungen.
DELTA hat sein neues Firmengebäude eröffnet
Gegen Nachmittag ist die Vera-Rubin-Premiere in die offizielle Eröffnung unseres neuen Hauses am Alten Lokschuppen 4 übergegangen. Im Test-Centre lief live ein DGX B300, in den neuen Räumen kam das Team mit den Gästen zusammen. Was den Umzug nach Glinde ausgemacht hat (und wie unsere neue Adresse aussieht), lesen Sie im separaten Blog-Beitrag.
Zum Umzug-Blog →Vera Rubin im Detail.
Plattform-Architektur, Skalierungspfade, Lieferzeit-Realität. Alles, was am 21. Mai gezeigt wurde, finden Sie kompakt auf unserer Vera-Rubin-Seite.